Szenen und Kurzspiele

   

Weihnachtssketche

 

Das Christkind aus der Plastiktüte

heitere Szene

(zwei männliche, eine weibliche Rolle)

 

Ein Glöckchen erklingt, die Familie - Vater, Mutter, Sohn und Oma - betritt das lieblos dekorierte Wohnzimmer. Sofort entsteht ein Streit über den Plastikweihnachtsbaum. Schließlich wendet man sich den Geschenkbergen zu, und die Auspackschlacht beginnt. Der Sohn wird mit Videos, einem Playboy-Abonnement und Geld beschenkt, der Vater mit einem fehlerhaftem Hemd und einer Krawatte und Oma mit etlichen Pralinenschachteln, über die sie sich sofort hermacht. Die Mutter bekommt lediglich Gutscheine in die Hand gedrückt, da die Waren momentan nicht lieferbar sind. Sie beginnt sich daher, für eine Schnapsflasche zu interessieren. Als endlich alle Geschenke begutachtet sind, lädt der Vater zu einem gemütlichen Beisammensein in die Sitzgruppe. Aber daraus kann nichts werden: Mutter wird immer betrunkener, Oma hat sich mit Pralinen überfressen und schläft ein, und der Sohn muss noch auf eine Party. Der Vater ist frustriert, weil ihn niemand zur Christmette begleiten will. Er geht schließlich zu Bett. Mit "Stille Nacht" auf den Lippen, entschlummert zuletzt auch die Mutter.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

Manuskript zur Ansicht zu bestellen bei: Mahnke-Verlag, Postfach 1507, 27283 Verden/Aller
www.mahnke-verlag.de

 

 

Der Bettler an Weihnachten

heitere Szene

(drei männliche, eine weibliche Rolle)

 

Im Hause der betuchten Familie Klauke ist man gerade mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt. Dieses Jahr hat man sich einen Weihnachtsmanager geleistet, der eine gigantische Bescherung inszenieren soll. Frau Klauke, die gerade mit einer Freundin telefoniert, wartet auf den Manager. Da klingelt es an der Haustür. Der ärmlich gekleidete Josef schleicht herein. Zunächst vermutet Frau Klauke in ihm den Manager - in Gestalt eines genialen, unkonventionellen Künstlers. Die Verwechslung löst sich auf, als der wirkliche Manager kommt. Dieser sprudelt von gigantischen Ideen. Er wird ins Wohnzimmer geschickt, um mit seiner Arbeit beginnen zu können. Dann stellt Frau Klauke Josef zur Rede. Dieser erzählt, dass er mit seiner schwangeren Frau in einer Scheune übernachten will und nun um Essen sowie eine Decke bittet. Frau Klauke und die Freundin am Telefon sind von diesem tragischen Schicksal, das sie an die Weihnachtsgeschichte erinnert, zutiefst gerührt. Doch schließlich tritt Herr Klauke ein. Er fühlt sich von Josef belästigt und wirft ihn hinaus. Die Weihnachtsgeschichte sei ja inzwischen 2000 Jahre her! Die Klaukes freuen sich abschließend über die tollen Ideen ihres Weihnachtsmanagers und träumen sich in ein Weihnachten fürs "Gemüt".

 

Plattdeutsche Fassung: Inge Schrubka

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

Manuskript zur Ansicht zu bestellen bei: Mahnke-Verlag, Postfach 1507, 27283 Verden/Aller
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Der Knecht

heitere Szene

(drei männliche, eine weibliche Rolle + Sprecher(in))

 

Der Heilige Nikolaus und Knecht Ruprecht sind gerade dabei, Weihnachtseinkäufe für das Christkind zu machen. Im Gedränge eines Warenhauses haben sie sich verloren. Ruprecht verirrte sich in die Video-Abteilung, sah ein paar aufwühlende Streifen und geriet dabei so außer sich, dass er eine Vase zu Boden stieß. Nun muss er sich beim Geschäftsführer Sturm melden, um den Schaden zu ersetzen.

Nach anfänglichen Missverständnissen erkennt Herr Sturm, mit wem er es zu tun hat, und er wittert große Geschäfte, ist Knecht Ruprecht doch der Berater eines potentiellen Großkunden. Er will Ruprecht von seinem Sortiment an Horror- und Porno-Videos begeistern, so dass dieser Nikolaus zu umfangreichen Käufen überredet. Ruprecht muss sich also noch einige effektvolle Ausschnitte ansehen.

Da tritt Nikolaus auf der Suche nach seinem Knecht in den Raum. Sturm führt Ruprecht seinem Herrn entgegen, doch Ruprecht ist nur noch dazu fähig, wild um sich zu schlagen. Schließlich verfällt er in Lethargie. Nikolaus ahnt die Gründe, schlägt Sturms Angebote angewidert aus und verabschiedet sich mit Ruprecht.

Ein(e) Sprecher(in) tritt zum Abschluss auf und erzählt, dass Ruprecht auf dem Heimweg Nikolaus verprügelt hat. Aus dem Krankenhaus lässt Nikolaus die besten Weihnachtswünsche übermitteln.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

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Kurzspiele

 

Mann, Frau - passend

Ein Mini-Drama

(eine männliche, eine weibliche Rolle)

 

Astrid und Friedberg treffen sich in einem Café, nachdem sie sich im Singlechat verabredet haben. Sie fragen sich gegenseitig ab, um herauszufinden, ob sie zueinander passen könnten. Doch sie haben noch ganz andere Erwartungen ...

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

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Die traurige Dichterin
Farce in vier Bilden (halbabendfüllend)

(drei männliche, eine weiblich Rolle + Sprecher(in))

 

Der junge Kulturkritiker Werner ist in seinen Meinungen noch wenig gefestigt. Seine schwermütige Kollegin Kubitzki, die ersatzweise Kritikerin wurde, weil niemand ihre Gedichte lesen wollte, ist betrübt über eine positive Rezension, die Werner über die junge, melancholische Lyrikerin Huebner entwarf. Werner lässt sich biegsam überzeugen und veröffentlicht einen Verriss.

Dann aber muss sein Chef, Herr Kleemann, aus geschäftlicher Rücksichtnahme Huebners neuesten Gedichtband im Zeitungsverlag erscheinen lassen. Werner erhält den Auftrag für eine begeisterte Buchbesprechung. Trotzdem wird der Band ein Misserfolg. Kleemann, der auch im Kulturausschuss des Stadtrats sitzt, muss um seinen Ruf fürchten. Sehr gelegen kommt, dass sein republikanischer Stadtratskollege Böcklinger ebenfalls sein Image aufpolieren muss. Sie machen ein heimliches Geschäft: Böcklinger soll Huebners Gedichtband öffentlich als "entartet" bezeichnen - dadurch kann sich Böcklinger profilieren, Huebner wird berühmt und Kleemann zum Anwalt und Entdecker einer geschmähten und bedeutenden Künstlerin. Alle sind mit der Finte zufrieden!

Nur der junge Herr Werner leidet: "seine" Lyrikerin, deren intime Unentdecktheit auf ihn stets besonders anziehend gewirkt hatte, musste er an die breite Allgemeinheit verlieren.

 

Aufführungsrechte beim Plausus-Verlag / Manuskript unter www.plausus.de

 

 

Frischluft

heitere Szene

(zwei männliche, eine weibliche Rolle)

 

Gabi und Heinz engagieren sich bei einer Bürgerinitiative, die eine Umgehungsstraße durchsetzen möchte, da die Luft in den Straßen unerträglich geworden ist. Um für einen Aktionstag zu werben, haben sie den Lokalredakteur Robert eingeladen, dem sie die Details erklären wollen. Robert wird rasch von beiden in Zigarettenrauch genebelt. Da er Kontaktlinsen trägt und Zigaretten verabscheut, eskaliert die Szene zu einem heftigen Streit, der mit Roberts Flucht endet. Gabi und Heinz können diese Haltung nicht verstehen und vermuten eine politische Verschwörung.

 

Aufführungsrechte beim Plausus-Verlag / Manuskript unter www.plausus.de

 

 

Szenen

 

Die Hotline

heitere Szene

(eine männliche, zwei weibliche Rollen)

 

Rudi hat ein Problem mit seinem PC, und so ruft er Christa an der Hotline an. Es ist sehr umständlich, das Problem per Telefon in Griff zu bekommen. Allmählich wird für das Publikum deutlich, dass sich die Hotline lediglich im Nebenbüro befindet.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

Manuskript zur Ansicht zu bestellen bei: Mahnke-Verlag, Postfach 1507, 27283 Verden/Aller

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Der Anti-Anti-Alkoholiker

heitere Szene

(zwei männliche, eine weibliche Rolle)

 

Auf einem Betriebsfest stellt sich heraus, dass Herr Betz ein Anti-Alkoholiker ist. Herr Schreiner, der Bierseligkeit schätzt, gibt sich zwar tolerant, baut aber unergründliche Aggressionen auf.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

Manuskript zur Ansicht zu bestellen bei: Mahnke-Verlag, Postfach 1507, 27283 Verden/Aller;
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Der Augenblick des Fotografen

heitere Szene

(zwei männliche, zwei weibliche Rollen)

 

In einem Zoo bemüht sich ein Mann, eine sekundenkurze, lustige Begebenheit mit Pavianen auf Foto festzuhalten. Ein anderer Besucher macht es sich einfacher: Er nimmt eine längere Passage mit einer digitalen Filmkamera auf und sucht sich hinterher das spezielle Standbild heraus. Der erste Mann spürt, dass die moderne Technik seiner Fotografierkunst zwar vom Ergebnis her gleichkommt, sie aber in ihrem inneren Wesen nicht erreichen kann.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

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Ein Film mit Niveau

heitere Szene

(eine männliche, eine weibliche Rolle)

 

Das intellektuelle Studentenpärchen Sylvia und Uwe sucht nach dem passenden Film für diesen Abend. Er muss aber Niveau haben. ”Zufällig” sprechen aber gegen diese wertvollen Filme alle möglichen Gründe, und so bleibt am Ende nur eine Hollywood-Schnulze mit zwei Hauptdarstellern, die sie sexy finden.

 

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Eine zufällige Begegnung

heitere Szene

(zwei männliche Rollen)

 

Zwei Herren begegnen sich in der Toilette, und beide glauben, sich zu kennen. Die Suche nach dem Ursprung ihrer Bekanntschaft scheitert natürlich, und der Irrtum klärt sich mit Peinlichkeiten auf.

 

Aufführungsrechte beim Mahnke-Verlag /

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